Die wesentliche Punkte eines BU-Vertrages
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Bei der Absicherung des Risikos Berufsunfähigkeit darf man nicht nur den Preis beachten. Viel wichtiger ist, dass man im Ernstfall von der Versicherung die vereinbarte BU-Rente ausgezahlt bekommt. Einige Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) zeichnen sich durch verbraucherorientierte Regelungen aus, wohingegen andere böse Überraschungen bereithalten. Daher müssen Verbraucher auf einige Bestimmungen ganz genau achten.
Zwei Dokumente sollten immer genau untersucht werden:
Die Versicherungsbedingungen: Der Verzicht auf "abstrakte Verweisung" ist entscheidend. Einige weitere Kriterien sind wichtig für die Qualität.
Das Antragsformular: Eine verbraucherorientierte Berufsunfähigkeitsversicherung weist eindeutige und verständliche Formulierungen von Gesundheitsfragen auf (siehe dazu Folgeseite).
6-Monats-Prognose: Sobald die "Berufsunfähigkeit für voraussichtlich sechs Monate" von einem Arzt prognostiziert wird, erkennt die Versicherung die Erwerbsunfähigkeit an. Da die meisten Betroffenen auf sofortige Zahlungen angewiesen sind, sollte die Versicherungsgesellschaft ihre Kunden nicht warten lassen, bis von einer dreijährigen Berufsunfähigkeit ausgegangen wird.
Anerkennung ab dem 1. Tag: Anfangs kann meist noch nicht abgeschätzt werden, ob die Berufsunfähigkeit von Dauer ist. In dem Falle wartet die Versicherung vorerst ein halbes Jahr bevor sie die Berufsunfähigkeitsrente auszahlt. Wenn dann ein erneutes Attest vorliegt, zahlt die Versicherung die Rente rückwirkend ab dem Beginn der Erwerbsunfähigkeit.
Rückwirkende Zahlung: Die Rente wird von der Berufsunfähigkeitsversicherung bis zu drei Jahre rückwirkend gezahlt, sofern der Versicherungsnehmer verspätet von seiner Erwerbsunfähigkeit berichtet.
Kurzes Rücktrittsrecht: Sollten gesundheitliche Fragen im Antrag versehentlich falsch beantwortet worden sein, ist die Versicherungsgesellschaft berechtigt maximal fünf Jahre vom Vertrag zurückzutreten.
Verzicht auf § 41 VVG: Die Versicherungsgesellschaft erklärt ihren Verzicht auf das Recht zur Beitragserhöhung oder Vertragskündigung, wenn der Versicherungsnehmer die Pflicht gesundheitliche Probleme mitzuteilen schuldlos verletzt hat.
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Wesentliche Vertragsklauseln bei der BU
Bei der Absicherung des Risikos Berufsunfähigkeit darf man nicht nur den Preis beachten. Viel wichtiger ist, dass man im Ernstfall von der Versicherung die vereinbarte BU-Rente ausgezahlt bekommt. Einige Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) zeichnen sich durch verbraucherorientierte Regelungen aus, wohingegen andere böse Überraschungen bereithalten. Daher müssen Verbraucher auf einige Bestimmungen ganz genau achten.
Zwei Dokumente sollten immer genau untersucht werden:
Die Versicherungsbedingungen: Der Verzicht auf "abstrakte Verweisung" ist entscheidend. Einige weitere Kriterien sind wichtig für die Qualität.
Das Antragsformular: Eine verbraucherorientierte Berufsunfähigkeitsversicherung weist eindeutige und verständliche Formulierungen von Gesundheitsfragen auf (siehe dazu Folgeseite).
Verzicht der Versicherung auf die abstrakte Verweisung
Der wichtigste Punkt bei einer BU ist, dass sie auf abstrakte Verweisung verzichtet. Zum Beispiel ist ein kaufmännischer Angestellter von Berufsunfähigkeit betroffen und kann daher zwar nicht mehr in seinem Beruf arbeiten, aber theoretisch als Pförtner eingesetzt werden. Seine BU-Rente wird ihm nur ausgezahlt, sofern die Versicherung ihren Verzicht auf abstrakte Verweisung erklärt hat. Andernfalls muss sie dem Versicherten keinen Euro zahlen, wobei es irrelevant ist, ob er eine Anstellung als Pförtner finden kann.Verbraucherfreundliche Berufsunfähigkeitsversicherung
Die folgenden Anforderungen sollte eine Versicherung neben ihrem Verzicht auf abstrakte Verweisung erfüllen:6-Monats-Prognose: Sobald die "Berufsunfähigkeit für voraussichtlich sechs Monate" von einem Arzt prognostiziert wird, erkennt die Versicherung die Erwerbsunfähigkeit an. Da die meisten Betroffenen auf sofortige Zahlungen angewiesen sind, sollte die Versicherungsgesellschaft ihre Kunden nicht warten lassen, bis von einer dreijährigen Berufsunfähigkeit ausgegangen wird.
Anerkennung ab dem 1. Tag: Anfangs kann meist noch nicht abgeschätzt werden, ob die Berufsunfähigkeit von Dauer ist. In dem Falle wartet die Versicherung vorerst ein halbes Jahr bevor sie die Berufsunfähigkeitsrente auszahlt. Wenn dann ein erneutes Attest vorliegt, zahlt die Versicherung die Rente rückwirkend ab dem Beginn der Erwerbsunfähigkeit.
Rückwirkende Zahlung: Die Rente wird von der Berufsunfähigkeitsversicherung bis zu drei Jahre rückwirkend gezahlt, sofern der Versicherungsnehmer verspätet von seiner Erwerbsunfähigkeit berichtet.
Kurzes Rücktrittsrecht: Sollten gesundheitliche Fragen im Antrag versehentlich falsch beantwortet worden sein, ist die Versicherungsgesellschaft berechtigt maximal fünf Jahre vom Vertrag zurückzutreten.
Verzicht auf § 41 VVG: Die Versicherungsgesellschaft erklärt ihren Verzicht auf das Recht zur Beitragserhöhung oder Vertragskündigung, wenn der Versicherungsnehmer die Pflicht gesundheitliche Probleme mitzuteilen schuldlos verletzt hat.
Jeder Vierte ist betroffen - So sichern Sie sich richtig ab
Die Berufsunfähigkeits-Versicherung ist neben der Haftpflicht-Versicherung die wichtigste Police. Denn jeder Vierte scheidet aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus seinem Beruf aus. Unser Partner vor Ort zeigt Ihnen, wie Sie sich gegen Berufsunfähigkeit absichern und erstellt Ihnen einen persönlichen Absicherungs-Vorschlag (kostenlos).
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